02.2025
[ Projektbeschreibung ]
Das Thema “Punkt” der Hausaufgabe erschien mir zunächst eher unklar und fern. Während meiner Ideenfindung merkte ich, wie vielfältig das Wort “Punkt” überhaupt ist und dass es viele verschiedene Bedeutungen, Anwendungen und Gestaltungsmöglichkeiten bietet. Diese Vielfalt wollte ich nutzen, sie in einem Video festhalten und mich dabei nicht nur auf einen einzelnen “Punkt” beschränken. Dabei war es mir bei der Erstellung des Videos wichtig, dass die Punkte zum einen alltäglich sind, dabei aber vielleicht gar nicht so viel Aufmerksamkeit im alltäglichen Leben erzeugen.
Zuerst musste ein klarer Start- & Schlusspunkt im Video definiert werden. Dabei bietet sich der Start und der Schluss einer Route sehr gut an. Zusätzlich dazu muss dieser Start- & Schlusspunkt das Video einleiten und die gesamte Geschichte abschliessen. Um die Spannung aufzubauen und das Video langsam zu starten, entstanden die Aufnahmen meines Laptops. Nicht sichtbar ist, dass ich die Route von meinem Zuhause zum Toni-Areal der ZHdK plante.
Die folgenden Szenen sollen dementsprechend symbolisch auf dem Weg von mir zur ZHdK stattfinden und erneut die verschiedenen alltäglichen Punkte symbolisieren. Hier fand ich passenderweise die Themen Kreispunkt, Haltepunkt, Standpunkt und Treffpunkt. Diese Themen sind zum einen wortwörtliche Darstellungen wie zum Beispiel beim Treffpunkt und dem Haltepunkt, gleichzeitig wollte ich aber zum Beispiel den Standpunkt so darstellen, dass es um den räumlichen und nicht den persönlichen Standpunkt geht. Damit möchte ich die Vielfalt des Wortes “Punkt” erneut verdeutlichen.
Um diese gewählten Themen möglichst spannend darzustellen, setzte ich auf die Techniken der Hyperlapse und des Matchcuts. Bei der Hyperlapse wird ein Objekt in einer Art Zeitraffer mit mehreren Bildern von mehreren Positionen aus aufgenommen. Beim Matchcut werden eine Vielzahl an Bildern aufgenommen, die entweder in Form oder Objekt gleich sind und dann schnell hintereinander abgespielt werden. Ohne genaues Hinsehen fällt vielleicht gar nicht auf, dass alle Objekte auf den Mittelpunkt des Videos ausgerichtet sind, womit ich einen weiteren versteckten Punkt in das Video eingebaut habe. Damit das Video aber nicht eintönig und langweilig wird, ergänzte ich die einzelnen Themen durch kurze Sequenzen, welche mit Texten die einzelnen Themen erklären und somit auch die Spannung des Videos aufrechterhalten. Das Video habe ich zudem durch das Sounddesign untermalt. Das Sounddesign ist essentiell, damit das gesamte Video überhaupt funktioniert.
Anfänglich hatte ich Schwierigkeiten mit dem Thema, der Ideenfindung und der Erstellung des Videos. Diese Schwierigkeiten verschwanden jedoch relativ schnell, als ich die Arbeit am Video begann. Ich bin mit dem Ergebnis der Hausaufgabe sehr zufrieden und bin stolz, sie so abgeben zu können.






